Wohin ich die abschieben wollen würde?? Keine Ahnung. Kolumbien, Ecuador, Südafrika...dass sie mal merken, wie gut es ihnen hier eigentlich geht. Und dass da mehr als genug Deutsche dabei sind, ist mir vollauf bewusst - wollte es auch nicht auf Leute mit Migrationshintergrund fixieren.
Jugendstrafrecht kann man auch ändern und mit Aufgaben meine ich nicht, dass sie 10 Stunden Unkraut jäten sollen, sondern richtig anpacken müssen und das eben auch mal über lange Zeit --> 6 Wochen Ferien à 40 Stunden
Und klar, wie Rolf auch sagt, ihr "scheiße" selber bereinigen.
Und zu deinem geposteten Interview:
Es ist wieder mal typisch - "Welche Konzepte hat die städtische Jugendpflege, um ähnliche Vorfälle zu unterbinden bzw. präventiv zu begegnen?
Wir werden uns zunächst einmal nicht den Schuh anziehen, eine Verantwortung für gesamtgesellschaftliche Entwicklungen zu übernehmen. Darüber hinaus ist anzumerken, dass die Arbeit der Jugendpflege nicht sein kann, erzieherische Defizite der Erziehungsberechtigten aufzuarbeiten. Die Eltern dürfen nicht aus der Verantwortung genommen werden. [..]"
Jeder schiebt es auf den Anderen - keiner will schuld sein und Verantwortung übernehmen. Klar gehört auch Erziehung dazu, aber es fließen auch eben immer mehr Umfeld-Faktoren da mit ein. Und um diese so "gut" wie möglich zu gestalten, dafür sind doch Jugendpflege, wie sie hier genannt wird, und Jugendamt etc. da, oder sehe ich das falsch? Hatte schon viel mit'm Jugendamt und deren Arbeit zu (zwar aus anderen Gründen), aber dieser, sorry, "Haufen" da ist die absolute Verkörperung des volksbekannten Beamten. Halbtags-Arbeit und in der Zeit schaffen die nichts bzw. schlafen im wahrsten Sinne des Wortes bei der Arbeit ein...