Huggel will weg
Der Schweizer Nationalspieler Benjamin Huggel hat Bundesligist Eintracht Frankfurt um die Freigabe gebeten und will in seine Heimat zum FC Basel wechseln. "Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen. Benjamin fühlt sich in Frankfurt wohl, aber sieht natürlich, dass wir Inamoto verpflichtet haben. Und er will auf alle Fälle bei der Europameisterschaft 2008 im eigenen Land dabei sein", sagte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen der Frankfurter Rundschau.
Die Frankfurter Streit (li.) und Huggel
Bye, bye Eintracht? Sowohl Streit (li.) als auch Huggel wollen Frankfurt den Rücken kehren.
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Der defensive Mittelfeldspieler, der bei den Hessen noch bis Ende Juni 2008 unter Vertrag steht, sieht seine Chancen auf einen Stammplatz nur noch als gering ein. Huggel reagiert auf die Ansage des Schweizer Nationaltrainer Köbi Kuhn, der bereits mehrfach signalisiert hatte, nur Stammspieler in sein EM-Aufgebot zu berufen.
Keine Neuigkeiten gibt es beim seit Wochen im Raum stehenden Wechsel von Mittelfeldspieler Albert Streit zum Vizemeister Schalke 04, bei dem beide Klubs in der Höhe der Ablösesumme anscheinend keine Annäherung finden. "Bei Streit ist es offensichtlich so, dass die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Die Spieler haben Verträge, und die müssen sie erfüllen. Wenn Schalke nicht die erforderliche Summe bezahlen will, dann ist das nicht das Problem von Eintracht Frankfurt", sagte Trainer Friedhelm Funkel.
Im Fokus der Frankfurter steht weiterhin Leon Andreasen von Werder Bremen. Der Däne allerdings sieht seine Zukunft im Falle eines Wechsel am ehesten beim FC Schalke 04. "Es wird sehr schwer für uns", meinte Bruchhagen.