SCP gewinnt wieder in der Nachspielzeit
Dank eines Last-Minute-Tores gewinnt der SC Preußen Münster das Spitzenspiel in der Oberliga Westfalen gegen Gütersloh mit 1:0 (0:0). Marius Sowislo schoss die Preußen in der 91. Spielminute damit auf den dritten Tabellenplatz.
Unglaublich. Nicht zu beschreiben. Der absolut blanke Wahnsinn. Anders lässt sich dieses Spiel nicht beschreiben. Da spielt der SCP fast 30 Minuten in Unterzahl, bekommt auf gut Deutsch gesagt nix geschi**en und haut sich schlussendlich doch mal wieder raus und katapultiert sich damit auf Rang 3. Das ist der Fußball, das ist das wofür wir alle leben. Ein Grottenkick, ein verschossener Elfmeter, Anspannung PUR und die Nerven zum Zerreißen auf Strom… und dann macht es doch noch “BOOOM!” und ein jeder im Block springt und hüpft und schreit einfach alles raus. Das Team flippt aus, die Fans rasten aus und die Bank inklusive Präsi explodiert. Gütersloh: DA GUCKSTE!!!!
Noch eine hochkarätige Chance für den FCG und dann ist Schluss im Heidewaldstadion. 3 extrem wichtige Punkte. 1:0 für den SCP durch Marius Sowislo in der Schlussminute. Fantastisch.
Dabei sah es lange gar nicht allzu gut aus für das Team von Trainer Georg Kreß. Viel zu behäbig agierte vornehmlich das münsteraner Mittelfeld und versuchte ein ums andere Mal, eher schlecht als recht, die nimmermüden Angreifer in Szene zu setzen. Der FCG dagegen hatte die ein oder andere gute Chance, besonders als Güterslohs Flock (76.) Keeper Michael Joswig zu einem Reflex zwang, der den Ball so gerade eben an die Latte lenkte. Arm an Chancen avancierte die Partie auf schwer bespielbaren Grün zu einem reinem Kampfspiel.
Gut 1.000 Fans aus Münster waren mitgereist (insgesamt 2.700) und machten von Anfang an klar, wer stimmungstechnisch Herr im Hause Heidewald sein sollte. Fortwährend wurde das Team nach vorne gepeitscht und auch nach dem Frust des verschossenen Elfmeters begnügten sich die Fans des SCP nicht mit der Zuschauerrolle.
Interessant am heutigen Tag: bereits auf der Hinfahrt traf man im Bahnhof von Hamm auf eine Gruppe Paderborner, die einen auf dicke Hose zu machen versuchten, aber selbst von einem kleinen Mob Münsteraner akustig abgewatscht werden konnten. Schade dass man in dieser Situation nicht vollzählig war, das hätte lustig werden können (siehe erstes Foto).
Ein Schmankerl noch von der PK nach dem Spiel:
Güterslohs Trainer Thomas Stratos echauffierte sich sichtlich über unseren Präsi und titulierte jenen als “affig” und dass er “auf der Bank nichts zu suchen hätte”. Ja wer´s braucht….
Den Schwung und die jetzige Euphorie darf also der SCP-Tross getrost mit in das so wichtige Heimspiel am kommenden Freitag gegen Lippstadt nehmen, was Spielanlage und einige andere Dinge betrifft muss sich das Team allerdings steigern, wenngleich man munkeln hört, dass Lippstadt sich daheim gegen Hüls schwergetan habe……
Mehr davon nächsten Freitag!
SC Preußen:
Joswig - Caspers, Talarek, Matlik (C), Siedschlag - Kampf, Seggewiß, Toku, Piorunek - Gurzynski (46. Mayer), Sowislo
FC Gütersloh 2000:
Kuschmann - Eckel (74. Bittner), Leenemann, Brinkmann (C), Flock, Bauer, Antwerpen, Barton (71. Bienemann), Cömert, Burger, Miletic (8. Heinrich)
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Meine haben gewonnen

Derbysieger
Scheiß Gütersloh