Während der Anwalt von Lionel Messi eine Beteilungung an einer Kneipenschlägerei in Argentinien dementiert, ist der 19-Jährige auf dem Weg zurück ins Team des FC Barcelona.
Mein Mandant hat niemanden angegriffen oder provoziert", betonte Messis Anwalt Ricardo Guisepponi.
Der Argentinier hatte wegen der vermeintlichen Schlägerei in seinem Heimatland eine Anzeige erhalten.
Nach Angaben argentinischer und spanischer Medien soll er am 19. Januar in einer Bar in Rosario eine Rauferei angezettelt haben, bei denen auch Gläser, Flaschen, Scheiben und Tische zu Bruch gingen.
Widersprüchliche Aussage
"Messi und und seine zwei Brüder sind massiv provoziert und später handgreiflich angegangen worden. Messi musste den Preis seiner Berühmtheit bezahlen", sagte Guisepponi der argentinischen Zeitung "Clarin".
Nach Angaben der Bar-Besitzerin Cecilia Lacorte sei Messi provoziert worden, habe aber als erster zugeschlagen.
Keine Anzeige wegen Körperverletzung
"Die Geschichte ist doch sehr merkwürdig, denn es gibt überhaupt keine Anzeige wegen Körperverletzung, sonder nur eine wegen Sachbeschädigung", erklärte Messis Anwalt.
Der FC Barcelona will erst ein Gespräch mit seinem Spieler abwarten und dann über eine mögliche Strafe beraten.
Der 19-jährige Messi hatte sich nach seinem Mittelfußbruch und einer notwendigen Operation zur Reha in Argentinien aufgehalten.
Nach seiner langen Verletzungspause steht er nun vor seinem Comeback. Im Ligaspiel gegen Racing Santander am Sonntagabend soll der Jungstar wieder im Kader stehen.
"Ich freue mich sehr, dass Lionel wieder fit ist", sagte sein Teamkollege Oleguer Presas. "Er hat erst zweimal mit der Mannschaft trainiert, aber macht schon wieder einen sehr guten Eindruck."
Barca wieder komplett
Mit Messi kehrt der zweite Barca-Star in die Mannschaft des Champions-League-Siegers zurück.
Bereits am vergangenen Wochenende hatte Samuel Eto'o nach sechsmonatiger Verletzungspause sein Comeback im Team des spanischen Meisters gefeiert.
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