naja evtl gehen ja auch beide...laut dem artikel sieht es fast so aus!!!
Claudio Pizarro (l.) erzielte in 210 Bundesligaspielen insgesamt 97 Tore
"Ich spiele nicht um einen Vertrag, sondern für die Mannschaft", ließ der 27-Jährige zwar jüngst verlauten.
Aber dass er mit den zuletzt gezeigten Leistungen ganz gute Karten für einen Vertragspoker mit dem Rekordmeister in der Hand hält, ist ihm offenbar auch bewusst.
"Wenn wir uns im Dezember mit dem FC Bayern nicht einigen, dann bin ich weg", setze der Angreifer seinem Arbeitgeber in einem Interview mit dem peruanischen Sender "Radio Nacional" ein handfestes Ultimatum.
Gespräche abgebrochen
Die Bayern-Chefetage hatte die Gespräche mit Pizarros Berater Carlos Delgado erst vor wenigen Wochen abgebrochen:
"Wenn man die Vorstellungen hört, hat man den Eindruck, dass man mit dem Agenten von Herrn Schewtschenko spricht. So wird es mit Sicherheit keine Lösung geben", spottete Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge damals.
"...dann werde ich mir überlegen, wohin ich gehe..."
Herr Pizarro allerdings kokettiert inzwischen offen mit dem "Interesse von anderen Vereinen in Europa" und drängt auf eine schnelle Einigung mit den Bayern:
"Ich würde sehr gerne in Deutschland, in München bleiben. Aber wenn es mit den Verhandlungen im Dezember nicht klappt, dann werde ich mir überlegen, wohin ich gehe. Ich habe kein Problem in einer anderen Liga in Europa zu spielen."
Santa Cruz: "Sind nicht unzertrennlich"
Ganz andere Probleme hat indessen sein Sturm-Kollege in München, Roque Santa Cruz. Sein Vertrag läuft noch bis 2009, doch auch der Paraguayer macht sich Gedanken über einen Wechsel.
Der 25-Jährige ist unzufrieden mit seiner sportlichen Situation: Seit seinem Wechsel an die Isar 1999 wartet er Jahr für Jahr auf seinen großen Durchbruch, schaffte es aber bislang nicht, sich einen Stammplatz zu erarbeiten.
Auf die jüngste Kritik von Rummenigge reagierte Santa Cruz nun zusehends dünnheutiger: "Ich habe mich ja nicht absichtlich verletzt. Ich habe auch nicht auf dem Sofa gelegen und mein Geld kassiert."
"Wir sind nicht unzertrennlich aneinander gebunden", gab er im "kicker" zu Protokoll: "Wenn sie mit mir nicht zufrieden sind, will ich nicht im Weg stehen. Ich will gebraucht werden. Falls nicht, ist das ein Grund zu sagen, dass es für mich Zeit wäre zu wechseln."